Bestmarken trotz Schmuddelwetters

Martin Waterstradt/ Mai 30, 2013/ Pressemitteilung

Panketal (MOZ) Der 11.Internationale Ostseepokal in Rostock war auch in diesem Jahr wieder ein Höhepunkt im Wettkampfkalender der Leichtathleten. In einem hochklassigen Feld schlugen sich die Barnimer hervorragend, bei Dauerregen durften die Sportler des Panketaler Vereins viele Bestleistungen bejubeln.

Trotz der schlechten Wetteraussichten machten sich die Aktiven der SG Empor Niederbarnim schon am Freitag mit einem Team von 15 Sportlern auf den Weg nach Rostock. Am Sonnabend begrüßte dann strömender Regen und 8 Grad die rund 650 Athleten der Altersklassen 8 bis 13 Jahre aus Deutschland, Russland und Litauen im Ostseestation.

Bei den achtjährigen Mädchen sprintete Rika Schaarschmidt in 8,65Sekunden über die 50Meter auf den zweiten Platz. Neunte wurde Felicia Nawrath. Besonders knapp ging es in der W10 zu. Paula Renner machte ihrem Namen alle Ehre und belegte in 50m-Sprint in 8,71s den bronzenen Rang. Zwei andere Sportlerinnen waren nur 0,01Sekunden schneller und standen gemeinsam ganz oben auf dem Treppchen.

Selina Krebs musste in der W12 über 75m sprinten und wurde mit einer Zeit von 10,41s ebenfalls Dritte. Trotz der widrigen Wetterbedingungen verbesserten alle vier Sportlerinnen ihre persönlichen Bestleistungen und stellten damit gleichzeitig Jahresbestzeiten im Land Brandenburg auf. Beim Ballwurf (80g) errang Paula mit einer weiteren Bestleistung von 33,50m sogar die Silbermedaille. Der vierte Rang im Weitsprung mit 4,01m komplettierte ihr Abscheiden als Erfolgreichste des Teams.

Empors einziger männlicher Vertreter war der achtjährige Marlon de Beer. Er erkämpfte sich im Weitsprung mit einer Weite von 3,28m Bronze. Bei den 13-jährigen Mädchen zeigte sich Sophie-Luise Merten weiterhin in sehr guter Form. Sie belegte im Hochsprung mit 1,49m und im 75m-Sprint mit 10,39s jeweils den 3.Platz. Starke 45,00m in Ballwurf (200g) reichten nur für den vierten Rang. Eine Medaille verpasste auch Hanka Budich über 800m bei den Achtjährigen, sie wurde ebenfalls Vierte.

Als abschließender Höhepunkt fanden wie immer die Staffel-Wettbewerbe statt. Erst hier hörte der Regen auf. Bei den unter Zehnjährigen musste sich Empors 4x50m-Staffel in der Besetzung Larissa Kalisch, Despina Koch, Rika Scharrschmidt und Felicia Nawrath der Konkurrenz nur knapp geschlagen geben und errang als eine der jüngsten Mannschaften die Bronzemedaille.

Die Staffel der unter Zwölfjährigen (Maria Rappel, Paula Renner, Amelie Pohl, Jenny Hoffmann) verpasste als Vierte die Medaillenränge knapp. Ähnlich erging es der 4x75m-Staffel U14 (Sophie-Luise Merten, Selina Krebs, Emilia Richter, Caroline Koch), die sich trotz hervorragender Wechsel der Konkurrenz des SC Magdeburg und des LAV Ribnitz-Damgarten geschlagen geben musste und ebenfalls auf dem 4.Rang landete. Hier gab es aber eine neue Vereinsbestzeit. Mit 40,71s waren sie 1,42s schneller als im April bei den Kreismeisterschaften in Eberswalde. Besonders bei den Staffeln waren die großen Starterfelder spürbar, so bewarben sich bei den U14 Mädchen 15 Teams um die Medaillen.

Insgesamt war es ein sehr erfolgreiches Abschneiden des Barnimer Kaders. Die Bilanz mit 26 Top-Zehn-Platzierungen bei diesem leistungsstarken Starterfeld kann sich sehen lassen. Schön war auch, dass auch die Platzierten der Ränge 4 bis 6 mit Urkunden bei der Siegerehrung geehrt wurden, am Ende hatten 14 Sportler aus Panketal mindestens eine Urkunde im Gepäck.

Auch die Übungsleiter und Betreuer zeigten Einsatz, von der Sportlerverpflegung über die Betreuung an den Wettkampfstätten bis zur Trocknung der Sportkleidung unter dem WC-Händeföhn. Es war schon ein außergewöhnlicher Wettkampf.Beim gemeinsamen Abendessen in einem italienischen Restaurant wurde wieder neue Energie zugeführt. Der Ostseepokal 2014 steht schon im Kalender.

Quelle: 
Lutz Sachse 30.05.2013 22:05 Uhr
Red. Bernau, bernau-red@moz.de 
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